Vorträge

Gesundheit, Kunst und Selbstvergessenheit
Univ.-Prof. Dr. Gertraud Berka-Schmid

Die Überlebensstrategien der Natur sind Vielfalt, Kreativität und Flexibilität.
Im kreativen Akt,  in der Hingabe an den Augenblick in höchster Konzentration, im Hic-et-Nunc-Sein, kann sich das „Organismische Es“ wieder seiner Aufgabe widmen, den Organismus – ohne andauernde disstressorientierte Störaktionen seines Besitzers - wieder in eine psychophysische Balance gelangen zu lassen, die biologischen Rhythmen wieder zu synchronisieren, um dadurch die Entfaltung der salutogenetischen Kräfte zu unterstützen.

 

Aus dem Bild gestellt
Mela Maresch, BA

Systemische Aufstellungsarbeit ist eine wirksame Methode zur Klärung von Mustern und Blockaden. Wertfreies Erkennen, Annehmen und Ordnen einer Situation löst bremsende Kräfte auf und neue Lebenskraft und Lebensfreude stellen sich ein.
In meiner Arbeit als Kunsttherapeutin setze ich die Aufstellungsarbeit gezielt ein.  Zu einem aktuellen Anliegen ein Bild zu malen und dann Elemente daraus aufzustellen, ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, die Informationen aus dem Bild bestmöglich nutzbar zu machen.
Ziel ist es, ein eigenes Thema zu bearbeiten und bei den Anderen als Repräsentant*innen  mitzuwirken. So lernt man die Methode, die das Malen mit dem Aufstellen verbindet, kennen und zieht gleichzeitig einen Nutzen daraus.

 

Die Grundelemente der Malerei, Punkt - Linie – Fläche, und ihr Verhältnis zu
Heilungsprozessen biodynamisch-osteopathischer Behandlungen
Karl-Heinz Weber, MSc. D. O.
Aufbauend auf den Überlegungen Wassily Kandinskys zu den Grundelementen der Malerei Punkt, Linie und Fläche möchte ich analog dazu die Prinzipien der biodynamischen Osteopathie in Bezug auf Heilungsprozesse erörtern. Die materielle Fläche der Malerei, die Leinwand, ist die Grundlage um den Inhalt eines Werkes aufzunehmen, sowie die Zellmembran und später die Faszien die Voraussetzung dafür sind Lebensprozesse in einem definierten Organismus zu entwickeln. Der Punkt steht für die Dimension des Immateriellen in der Malerei, für die ursprüngliche Begegnung des Malereiwerkzeugs mit der Unterlage. Seinem Wesen nach ist der Punkt unsichtbar und transzendent, worauf auch der Punkt in der Sprache als Schweigen und Pause hinweist. Geist und Körper treffen sich auf diese Weise. Diese ruhende Dimension wird nun durch das dritte Element, die Linie vernichtet.  Hier wird der Sprung aus dem Statischen ins Dynamische gemacht. Die Linie ist also der größte Gegensatz zum malerischen Urelement – zum Punkt. Das Zusammenspiel von Bewegung, Ruhe und körperlichen Strukturen sowie damit verbundenen Problemen wird anhand von Fallbeispielen und Bildbetrachtungen in Bezug zu Selbstheilungsprozessen besprochen. 

 

Die Imagination als gesund erhaltende Kunst
OMR Dr. Günther Bartl
Als Phantasie und bildhafte anschauliche Vorstellung ist sie eine geistige Leistung die - durch das innere Auge als Wahrnehmungsinstrument - in eine Verdinglichung und dadurch Objektivierung gebracht werden kann. Dieses als Begriffswahrnehmung erlebte Handeln ist heilsam und regt andere Wahrnehmungsorgane an, das Gleiche zu tun. Dadurch wird ein Spannungsabbau angeregt, den wir als beruhigend und befriedend im eigenen Körper wahrnehmen, als heilsames Klima spüren und als Gesundung und Zufriedenheitsgefühl schätzen lernen. In diesem inneren Frieden ist der Heilungsprozess bei jeder Erkrankung zu finden.

 

Inneren Bildern folgen, Bildhauern in Stein
Christian Koller
Bildhauer, Bildnerischer Erzieher, Kunsttherapeut, Seminarleiter
•    Schritte vom Müssen zum Dürfen
•    Dem Arche-Typus Stein Vertrauen
•    Einen Aufbruch wagen: analog am Block und zur eigenen Mitte
•    Vom Vielen zum Wenigen, Ballast abwerfen
•    Aggressionen auf einen guten Weg umleiten
•    Die eigene Poesie als wertvolles Werkzeug einsetzen
•    Einen Pilgerweg für die Hände gehen
•    Schritt für Schritt zu neu geformten Selbst finden

 

Leben ist Bewegung ist Musik
Mag. Univ.-Prof. Angelika Hauser-Dellefant 
Warum tanzen, singen und malen Kinder gerne? Warum aber versiegt oft diese Lust an  expressiver Tätigkeit? Ist sie etwa bei Erwachsenen noch latent vorhanden? Manche Naturvölker tanzen und singen täglich bis zu sechs Stunden. Dies scheint im krassen Gegensatz zu unserer westlich orientierten Zivilisation zu stehen, denn offenbar vermissen wir im Erwachsenenalter die kreative und kommunikative Art von Bewegung nicht. Ist solche Tätigkeit nur nettes Beiwerk oder gibt es einen essentiellen Bezug zum Leben?
Gibt es überhaupt ein Fach, welches Freiraum für kommunikative und kreative Tätigkeiten im Bereich Musik und Bewegung gewährt und künstlerische Anlagen und Kompetenzen fördert?
An dieser Stelle kann zumindest auf die letzte Frage ein eindeutiges „Ja“ erfolgen. Dieser Fachbereich nennt sich „Rhythmik“ und wurde in der Vergangenheit auch „Rhythmische Erziehung“ oder „Rhythmisch-musikalische Erziehung" benannt.
Das gegenwärtige Bachelor- und Masterstudium „Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien konnte sich stets weiterentwickeln. Eine starke Teamarbeit, die gute Kommunikation, die kritische und gleichzeitig unterstützende Diskussion mit den verschiedenen Leitungsebenen des Hauses, sowie kontinuierliche Studienreformen halfen, den Fächerkanon stets zu aktualisieren, um den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen Rechnung zu tragen.
Die Absolventinnen und Absolventen vertreten dieses Fach erfolgreich in einem breiten Berufsfeld und an vielen Orten der Welt. Einige leiten inzwischen selbst Rhythmik- oder EMP-Ausbildungen, viele unterrichten dieses Fach innerhalb von Ausbildungen für Kindergartenpädagogik, für Musik- und/oder Tanzpädagogik, an Pädagogischen Hochschulen, in der Sozial- oder Inklusionspädagogik sowie im therapeutischen Rahmen und sind als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren tätig. Andere wenden sich dem künstlerischen Bereich zu und können auch hier beachtliche Erfolge – mit zum Teil international renommierten Preisen – nachweisen.
Da RhythmikMB motorische, sinnliche, emotionale und kommunikative Fähigkeiten entwickelt und stärkt, erhält sie in einer immer mehr digital bestimmten Gesellschaft eine zusätzliche Bedeutung.
Manche Naturvölker interessieren sich kaum für materiellen Reichtum. Als reich gilt bei ihnen, wer möglichst viele Lieder, Tänze und Geschichten zum Besten geben kann. Der Vortrag vermittelt einen Einblick in den Ursprung unserer Musikalität, ihren Zusammenhang mit der Motorik und dem Sprechen und wie man dieses Potential als eine neue Art von Reichtum für sich selbst entdecken kann.


Psychodrama
Dr. Manfred Stelzig, MSc
Psychodrama ist eine der anerkannten psychotherapeutischen Schulen in Österreich. Sie gehört in die Familie der humanistischen Psychotherapieformen. Psychodrama ist die Kunst der psychotherapeutischen Behandlung. Es ist die Kunst Spiel zu ermöglichen. Schon Schiller sagte: Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Um spielen zu können, muss ein Klima des Vertrauens und der Geborgenheit hergestellt werden. Dies geschieht in der Anfangs- oder Erwärm-phase.  Psychodrama ist Drama einerseits, weil es sich der szenischen Darstellung bedient, andererseits, weil interpersonelle und intrapsychische Konflikte in der Szene konkretisiert und wiedererlebt werden. Psychodrama zeigt den Menschen als Handelnden in seiner Lebenswelt, insbesondere in Abhängigkeit von seinen zwischenmenschlichen Beziehungen. Psychodrama ist lösungsorientiert. Es bleibt nicht beim Wiedererleben und Beleuchten, sondern ist immer mit dem Erarbeiten und Durchspielen der befriedigenden Szene verbunden. Die Wurzeln des Psychodramas sind im Stegreiftheater zu sehen.
Psychodrama ist von ihrem Begründer Jakob Levy Moreno (1890-1974) als Gruppentherapiemethode entwickelt worden, findet aber in den letzten Jahren zunehmend Anwendung im Einzelsetting als sogenannte Monodramapsychotherapie.
Spiel ist immer ein kreativer Akt. Es enthebt den Spieler seiner Alltagsrealität und versetzt ihn in eine andere Wirklichkeit, die Spielrealität. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die spielerische Handlung den Menschen mit der, dem Spiel eigenen Faszination ergreift, ohne für seine Alltagsrealität verbindlich zu sein. Als Spiel kann Psychodrama schöpferische Möglichkeiten zur Entfaltung bringen, die im Alltag blockiert werden.
Die Begegnung ist das tragende existentielle Prinzip des Psychodramas. In den frühen poetischen Schriften Morenos wie "Einladung zu einer Begegnung" (1915), wird im existenzphilosophischen Sinne die Entgegengesetztheit von Subjekt und Objekt durch die Grundbefindlichkeit des Daseins aufgehoben. Auf dem Boden dieses Ansatzes konnte z.B. die Technik des Rollentausches entwickelt werden. Entsprechend wurde auch der Status des Klienten vom Forschungs- und Behandlungsobjekt in den eines Aktionsforschers und Aktionstherapeuten mit größtmöglicher Eigenverantwortung verwandelt.

 

Tanzen zu den Wurzeln als Weg der Heilung…
Mag. Hannah Folberth-Reinprecht

Frauenritualtänze sind Tänze, die im Kreis getanzt werden; sie entstammen matriarchalen Sturkturen und wurden ursprünglich als Alltagsrituale getanzt, bzw. als „Heilmittel“ eingesetzt. Die Tänze enthalten Kräfte, die durch das Tanzen der Schritte im Kreis aktiviert werden. Über Nationalität und religiöse Gesinnung hinausgehend, sind unser alle Sehnsüchte in etwa dieselben: Zugehörigkeit, Freude, Glück und Gesundheit. Im Kreis zu tanzen heißt, sich den Strukturen des Kosmos anzuvertrauen, den eigenen Körper wahrzunehmen und sich mit anderen im Kreis zu verbinden. Wir erleben die Inhalte, die die Tänze uns vermitteln am und mit dem eigenen Körper und erinnern und dabei an unsere eigenen Wurzeln von Zugehörigkeit.
Die Weitergabe der Tänze erfolgte ausschließlich durch das Tanzen selbst, durch erlebte Erfahrung. Keine schriftliche Aufzeichnung ist überliefert, doch das Wissen ist tief in den Körpern der tanzenden Menschen verwurzelt. Durch das Ausführen der Schritte sind wir mit unseren Wurzeln und AhnInnen verbunden. Wir spüren ein Berührtsein durch unsere Gefühle, Inspiration in unseren Gedanken, Empfindungen, die uns (wieder) als Teil eines großen Ganzen erleben lassen.
Tänze die von Frauen getanzt werden tragen Würde und Respekt in sich; sie achten das Weibliche in uns und grenzen nicht aus.
Ich unterrichte seit vielen Jahren an unterschiedlichen Orten diese wundervollen Tänze unser Ahninnen und bin immer wieder von der Wirkung, die sie auf mein Befinden haben bereichert und davon unterstützt.
Alle im Kreis Tanzenden können erfahren diese Wirkung erfahren und können Stärkung, Inspiration und inneres Feuer erleben.
Mein Anliegen ist es Frauen aller Altersstufen auch ohne Tanzerfahrung an dieser heilsamen Wirkung teilhaben und die den Tänzen innewohnenden Kräfte spürbar werden zu lassen, einfach dadurch, dass sie getanzt werden.
Sowohl Vortrag als auch Workshop handeln von diesem erfahrbaren Wissen um die Kraft der Frauenritualtänze.


Theaterpädagogik und Schauspielkunst: Ästhetische und psychosoziale Erfahrung durch Rollenarbeit oder: Wie geht eigentlich "Mensch"?
Mag.art. Ulrike Hanitzsch

Theaterspiel ist eines der machtvollsten Bildungsmittel, das wir haben - ein Mittel, die eigene Person zu überschreiten, ein Mittel der Erkundung anderer Menschen und Schicksale und ein Mittel der Gestaltung der so gewonnenen Einsicht. Wenn wir bereit dazu sind, diese Theaterpädagogik nicht mehr als kleine kulturelle Spielerei am Rande zu betrachten, dann ist Theaterarbeit, unabhängig davon, in welchem Kontext, ein essentielles Instrument zur Erschließung von Welt.
Letztendlich steht am Anfang einer Veränderung nie ein Konzept - sondern immer ein Mensch.
Was aber sind die Komponenten einer zwischenmenschlichen Beziehung? Wie erkenne und deute ich die Signale, die von meinen Mitmenschen ausgehen? Was sind die Motive von Menschen, die sich störend oder destruktiv verhalten? Welche Rolle spielt die Art meines eigenen Auftretens? Was sind meine verbalen und körpersprachlichen Signale, mit denen ich Einfluss auf das Verhalten anderer nehmen kann? Auf all diese Fragen finden wir in der Schauspielkunst eine Antwort, und so leistet das produktive künstlerische Gestalten einen wichtigen Beitrag zur Selbstbildung. Die Theaterarbeit fördert und stärkt verblüffend genau die Kompetenzen, die wir heutzutage vermehrt brauchen, um uns den vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft zu stellen und ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ein Einblick in das Potential, die Wege und Möglichkeiten der praktischen Arbeit an der Schnittstelle Schauspielkunst-Theaterpädagogik-Therapie.

 

Wo die Sprache aufhört – Musiktherapie mit Kindern und Jugendlichen
Univ.-Prof. Dr. med. Dr. sc. mus.Thomas Stegemann
Musiktherapie kann besonders in jenen klinischen Bereichen wirksam sein, wo Worte (allein) nicht ausreichend sind. Das (Noch-)Nicht-Verbalisierbare, das Unaussprechliche kann durch Klänge seinen Ausdruck finden. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über Methoden und Einsatzbereiche der Musiktherapie mit Kindern und Jugendlichen sowie über aktuelle Forschungsergebnisse.

 

Wessen langer Arm aus dem Jahr 1784 erreicht heute noch unser Vegetatives Nervensystem?
Univ.-Prof. Dr. Klaus Felix Laczika

Ein Abstract zum Anhören:

https://vimeo.com/163691627

 

Kunstwirkungsforschung
Dr. rer. nat. Hans-Ullrich Balzer
Die Kunst wird als eine durch den Menschen kreativ erzeugte und interpretierte Form der Natur verstanden. Der Mensch ist ein Teil der Natur. Die Ausdrucksformen der Kunst sind vielfältig und reichen von einzelnen Ausprägungen wie Musik über die bildende Kunst, Malerei, Grafik, Architektur, Tanz, Bewegung, Literatur, Film hin zu komplexen Ausprägungen wie sie z.B. im Theater wirksam werden. Kunst dient nicht nur dem Wunsch der Menschen zur Darstellung ihrer Gefühle, Gedanken und Wünsche, sondern wird auch eingesetzt um Informationen zu vermitteln oder um bei der Prävention oder Wiederherstellung der Gesundheit infolge Erkrankungen wirksam zu werden. Die Aufgabe der Kunstwirkungsforschung ist es, die Wirkung wesentlicher Bestandteile der Kunst, ihre Entstehung und Wirkung auf den Menschen zu untersuchen. Wenn Kunst als Form einer Therapie eingesetzt werden soll, so ist es wichtig, sowohl den Inhalt des Medikaments „Kunst“ zu kennen, als auch dessen/deren Wirkung und den Zustand des Menschen, der damit “behandelt“ werden soll. Dieser Vorgang ist sehr komplex, da alle Kunstformen auch über einen zeitlichen Aspekt ihrer Wirkung verfügen, d.h. ihre Wirkung kann sich im Laufe der Behandlung mit „Kunst“ ändern, in einigen Fällen sogar vom positiven zum negativen wandeln. An Beispielen aus dem Bereich der Musikwirkungsforschung (altorientalische Musiktherapie, Live-Vorspiel eines Mitglieds der Wiener Philharmoniker am AKH Wien) wird gezeigt, dass in der Musik bewusst und/oder unbewusst rhythmische Strukturen vorhanden sind, die vom Komponisten geprägt und von den Interpreten modifiziert werden. An Hand des „Billard-Prinzips“ kann erklärt werden, warum ein und dieselbe Musik bei verschiedenen Hörern (Patienten) zu unterschiedlichen Effekten führen kann. Nicht unerheblich ist dabei die Ausgangssituation des Hörers oder Betrachters. Grundsätzlich erzeugt jede Form von Kunst u.a. sowohl emotionale als auch nervale (kognitive) Reaktionen. Auf Grund der sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung der Menschen kann Kunst unterschiedlich aufgenommen werden. Will man die Wirkung von Kunsttherapie erklären, so kommt man nicht umhin, auch den Therapeuten in die wissenschaftliche Forschung mit einzubeziehen. Bei allen Formen von Gruppentherapie wird die Einbeziehung aller Mitglieder der Gruppe umso dringender. Nicht unerwähnt bleiben darf die Wirkung der Umgebung auf die jeweilige Therapieart bzw. den zu Therapierenden. Während Musik auf dem direkten Weg zu Synchronisationsprozessen zwischen dem Interpreten und dem Hörer führt, wird ein Gemälde, eine Grafik oder ein Element der bildenden Kunst durch den Menschen über den Umweg einer Raum-Zeit-Transformation (in der Regel unbewusst) in seine Bestandteile zerlegt und zeitlich versetzt wahrgenommen. An Hand von Beispielen (Sixtinische Madonna, Saturnalia, Nightmare, The war u.a.) konnte gezeigt werden, dass vor allem die emotionalen Wirkungen damit eine verständlichere Erklärung finden können. Bewegungstherapie wurde sowohl bei Partnerstudien (Streicheln des Partners) als auch bei Tanztherapie (z.B. Biodanza) untersucht. Methodische Grundlage aller Untersuchungen bildet die Chrono-Bio-Psychologische Regulationsdiagnostik (CRD). Dabei werden sowohl physiologische (physiologisches Monitoring mittels des Systems smardwatch), psychologische als auch biochemische Parameter, aber auch die physikalischen Parameter der Kunstwerke wie spektrale (Ton- oder Farb-) Zusammensetzung, Laustärke, Farbintensität u.a. mittels komplexer mathematischer Methoden (Zeitreihenanalyse) untersucht.

 

Musikalisches Abendprogramm und Dinner:
Am Freitag, 12. Oktober 2018 um 18.30 Uhr

 

Musikprogramm ab 20.00:
Wiener Symphonisches Schrammelquintett
1. Violine: Helmut Lackinger
2. Violine: Edwin Prochart
G-Klarinette: Kurt Franz Schmid
Kontragitarre: Peter Hirschfeld
Wiener Knöpferlharmonika: Rudolf Malat

Gesang: Gertraud Schmid